via NZZ
In einer Ausstellung an der ETH Hönggerberg werden fünf private Wohnhäuser und zwei öffentliche Gebäude in Modellen, Fotos und Plänen dokumentiert, in denen die «Nichtperfektion» und das «Unreine» ästhetisch auf die Spitze getrieben werden – Widersprüche und Paradoxe also, mit denen die Bauherren bei Fuhrimann Hächler schon leben können müssen. Dafür erhalten sie konzeptionell durchdachte, bis ins Detail kontrollierte Architektur von hoher sinnlicher Kraft – oder wie es die Architekten selber ausdrücken: «Low-Budget-Bauten mit einem High-End-Reichtum».
Dienstag, 11. Januar 2011
Montag, 3. Januar 2011
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Freitag, 17. Dezember 2010
Steve Shapiro (Photographer, Taxi Driver) & Bridget Riley (Abstract Painter)
Steve Schapiro: on the set of Taxi DriverSteve Schapiro talks about his experience as a special photographer on the set of Taxi Driver, capturing the film's most intense and violent moments from behind the scenes.
Bridget Riley's circles run rings around usAdrian Searle sees Bridget Riley reach a new artistic peak with her wall mural at the National Gallery, Composition with Circles.
Donnerstag, 9. Dezember 2010
Diener und Diener Ausstellung im Architekturforum Zürich
Interessante Ausstellung über "Diener & Diener" im Architekturforum Zürich
*
12 Bauten und Projekte stehen in der Ausstellung für das Werk von Diener & Diener. Dazu gehören auch das Hochhaus in Zürich-West (Mobimo Tower), das Projekt für die Swiss Re am Mythenquai
oder das Einkaufszentrum Stücki in Basel und das Musikhaus im Kloster Einsiedeln.
Man kann in diesen Projekten mühelos die Tradition einer Moderne erkennen, die sich am Rationalismus orientiert, beispielsweise die Spuren der italienischen Architektur zwischen 1940 und 1960.
Interessanter sind wohl die Besonderheiten, die Abweichungen von der Spur, die das Büro im Sinn einer Recherche kontinuierlich verfolgt.
Die Ausstellung präsentiert nun das Werk nach drei verschiedenen solcher Themen der Recherche, die den Bauten und Entwürfen von Diener & Diener eigen sind. Das erste betrifft die Überlagerung morphologischer Elemente, die mit der Identität eines Ortes und seiner Architektur verbunden sind – so industrielle Gebäudefiguren – mit den typologischen Bedingungen einer Bauaufgabe – so des Wohnungsbaus. Formen einer solchen Überlagerung bilden eine erkennbare Grundstruktur einer Mehrzahl der Projekte.
Das zweite Thema handelt davon, wie die Identität der Gebäude über den Baukörper und seine Hülle entwickelt wird. Den Entwürfen der Fassaden liegt oft eine Figur zugrunde, die gegengleiche
Aspekte in eine kompositorische Gestalt fasst. Die Wahrnehmung des Aussen als eines Teils der Identität im Innern der Gebäude und als jene des Gebäudes und seines Programms im Stadtraum werden gegeneinander gesetzt und zu strukturellen Hüllen verarbeitet. Vielfach entsteht daraus, unabhängig von der stoff lichen Beschaffenheit der Gebäudehülle, eine Transparenz, gleich einer Osmose des Innen und Aussen, die in der Figur der Gebäudehülle ihren Ausdruck findet.
Das dritte Thema betrifft einen besonderen Umgang mit der Idee der Zeit, die in einer Reihe von Bauten und Entwürfen zum Ausdruck kommt, die unmittelbar im Zusammenhang mit einem Bestand stehen. Die Zeit wird nicht hingenommen, die erweiterte Gebäudefigur überformt nicht einfach das Ältere, sondern die Teile werden in eine Beziehung der Zeit und der Dauer gesetzt.
Es geht nicht um eine mimetische Form des Neuen oder um eine Angleichung an das Alte. Es geht vielmehr um kompositorische Aspekte, um den Anspruch, ein Gefüge von Neu und Alt so zu gestalten, dass der Bestand seine prägende Identität auch als Teil der neuen., grösseren Komposition zu entfalten vermag. Dieses Bemühen findet immer wieder einen anderen Ausdruck.
Bei den beiden Berliner Bauten zu diesem Thema, der Erweiterung der Schweizerischen Botschaft und dem Neubau des Ostf lügels des Museums für Naturkunde, ist die Verwendung des Baustoffs Beton ein prägendes Merkmal für diesen Aspekt der Entwürfe. Beton in einer solchen rohen Gestalt vermittelt den Eindruck einer elementaren, archaischen Fassung der neuen Häuser. Damit gelingt ein Sprung hinter den Bestand zurück, das Neue wirkt wie eine allgemeine Rohfassung des Alten.
Im Museum für Naturkunde gewinnt dieses Phänomen noch an Schärfe. Die «steingewordenen» Fenster im Abguss der zerstörten Fassade scheinen die Zeit in sich aufgesogen zu haben – sie entziehen sich jeder Vorstellung eines Gebrauchs und verharren, als ob die Zeit still stünde.
Roger Diener
*
12 Bauten und Projekte stehen in der Ausstellung für das Werk von Diener & Diener. Dazu gehören auch das Hochhaus in Zürich-West (Mobimo Tower), das Projekt für die Swiss Re am Mythenquai
oder das Einkaufszentrum Stücki in Basel und das Musikhaus im Kloster Einsiedeln.
Man kann in diesen Projekten mühelos die Tradition einer Moderne erkennen, die sich am Rationalismus orientiert, beispielsweise die Spuren der italienischen Architektur zwischen 1940 und 1960.
Interessanter sind wohl die Besonderheiten, die Abweichungen von der Spur, die das Büro im Sinn einer Recherche kontinuierlich verfolgt.
Die Ausstellung präsentiert nun das Werk nach drei verschiedenen solcher Themen der Recherche, die den Bauten und Entwürfen von Diener & Diener eigen sind. Das erste betrifft die Überlagerung morphologischer Elemente, die mit der Identität eines Ortes und seiner Architektur verbunden sind – so industrielle Gebäudefiguren – mit den typologischen Bedingungen einer Bauaufgabe – so des Wohnungsbaus. Formen einer solchen Überlagerung bilden eine erkennbare Grundstruktur einer Mehrzahl der Projekte.
Das zweite Thema handelt davon, wie die Identität der Gebäude über den Baukörper und seine Hülle entwickelt wird. Den Entwürfen der Fassaden liegt oft eine Figur zugrunde, die gegengleiche
Aspekte in eine kompositorische Gestalt fasst. Die Wahrnehmung des Aussen als eines Teils der Identität im Innern der Gebäude und als jene des Gebäudes und seines Programms im Stadtraum werden gegeneinander gesetzt und zu strukturellen Hüllen verarbeitet. Vielfach entsteht daraus, unabhängig von der stoff lichen Beschaffenheit der Gebäudehülle, eine Transparenz, gleich einer Osmose des Innen und Aussen, die in der Figur der Gebäudehülle ihren Ausdruck findet.
Das dritte Thema betrifft einen besonderen Umgang mit der Idee der Zeit, die in einer Reihe von Bauten und Entwürfen zum Ausdruck kommt, die unmittelbar im Zusammenhang mit einem Bestand stehen. Die Zeit wird nicht hingenommen, die erweiterte Gebäudefigur überformt nicht einfach das Ältere, sondern die Teile werden in eine Beziehung der Zeit und der Dauer gesetzt.
Es geht nicht um eine mimetische Form des Neuen oder um eine Angleichung an das Alte. Es geht vielmehr um kompositorische Aspekte, um den Anspruch, ein Gefüge von Neu und Alt so zu gestalten, dass der Bestand seine prägende Identität auch als Teil der neuen., grösseren Komposition zu entfalten vermag. Dieses Bemühen findet immer wieder einen anderen Ausdruck.
Bei den beiden Berliner Bauten zu diesem Thema, der Erweiterung der Schweizerischen Botschaft und dem Neubau des Ostf lügels des Museums für Naturkunde, ist die Verwendung des Baustoffs Beton ein prägendes Merkmal für diesen Aspekt der Entwürfe. Beton in einer solchen rohen Gestalt vermittelt den Eindruck einer elementaren, archaischen Fassung der neuen Häuser. Damit gelingt ein Sprung hinter den Bestand zurück, das Neue wirkt wie eine allgemeine Rohfassung des Alten.
Im Museum für Naturkunde gewinnt dieses Phänomen noch an Schärfe. Die «steingewordenen» Fenster im Abguss der zerstörten Fassade scheinen die Zeit in sich aufgesogen zu haben – sie entziehen sich jeder Vorstellung eines Gebrauchs und verharren, als ob die Zeit still stünde.
Roger Diener
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Dienstag, 19. Oktober 2010
Staab Architekten - 1. Platz Richard-Wagner-Museum Bayreuth
Andreas Uebele - Ein neues Orientierungssystem für die ETH
Dienstag, 14. September 2010
Beautiful Venice and The Biennale

"postcard"-view from the ponte di rialto.
Very nice script-generated scultpures to sit on...
also very recommendable, their nice release in the pamphlet architecture series
showing their earlier works in more detail.
just so many models...the inventory of buildings in the netherlands.
and here you can take just a nice walk in the clouds. cloudscapes
Montag, 16. August 2010
Donnerstag, 12. August 2010
Dienstag, 10. August 2010
Sonntag, 8. August 2010
Donnerstag, 5. August 2010
WE GAINED SECOND - Wettbewerb Winterhuder Werkstätten
1.Preis (Schneider Schumacher)


Der offizielle Titels des Verfahrens „Neubau Werkstätten Klotzenmoorstieg in Hamburg“ klingt etwas sperrig, weshalb uns die Umschreibung „Wettbewerb Winterhuder Werkstätten“ schon auf Grund der Alliteration besser gefällt. Aufgabe des bereits am 15. Juli entschiedenen, nicht offenen Wettbewerbs war der „Entwurf von Werkstätten für Behinderte in zwei Bauabschnitten sowie die Planung der Außenanlagen“. Das Raumprogramm umfasste dabei ca. 2.700 Quadratmeter. Die Jury unter Vorsitz von Ulrich Zeiger kürte unter 19 Arbeiten diese Sieger:
1. Preis: Schneider · Schumacher, Frankfurt am Main, GTL Landschaftsarchitekten, Kassel
2. Preis: SEHW Architekten, Hamburg
3. Preis: BKS Architekten, Lübbecke/Hamburg, Kortemier · Brokmann Landschaftsarchitekten
Anerkennung: Meyer und Partner Architekten, Bayreuth
Anerkennung: SSP Planungsgesellschaft, Waldkirchen
Anerkennung: Heydorn · Eaton Architekten, Berlin
OUR CONTRIBUTION:



2. Preis (SEHW Architekten)

3. Preis (BKS Architekten)
Der offizielle Titels des Verfahrens „Neubau Werkstätten Klotzenmoorstieg in Hamburg“ klingt etwas sperrig, weshalb uns die Umschreibung „Wettbewerb Winterhuder Werkstätten“ schon auf Grund der Alliteration besser gefällt. Aufgabe des bereits am 15. Juli entschiedenen, nicht offenen Wettbewerbs war der „Entwurf von Werkstätten für Behinderte in zwei Bauabschnitten sowie die Planung der Außenanlagen“. Das Raumprogramm umfasste dabei ca. 2.700 Quadratmeter. Die Jury unter Vorsitz von Ulrich Zeiger kürte unter 19 Arbeiten diese Sieger:1. Preis: Schneider · Schumacher, Frankfurt am Main, GTL Landschaftsarchitekten, Kassel
2. Preis: SEHW Architekten, Hamburg
3. Preis: BKS Architekten, Lübbecke/Hamburg, Kortemier · Brokmann Landschaftsarchitekten
Anerkennung: Meyer und Partner Architekten, Bayreuth
Anerkennung: SSP Planungsgesellschaft, Waldkirchen
Anerkennung: Heydorn · Eaton Architekten, Berlin
OUR CONTRIBUTION:
further information available:
Mittwoch, 4. August 2010
Dienstag, 3. August 2010
Nice collection of literature from the TU Cottbus & "Geometry"
nice discovery - City Hall of Murcia by Rafael Moneo



City Hall of Murcia
Plaza Cardenal Belluga, s/n
30004
Murcia
Spain
José Rafael Moneo 1991-1998
The annex to the City Hall of Murcia is located in the historical center of the city, in the square Cardinal Belluga, together with the cathedral of the 16th century and the Episcopal Palace from 1768. The big design challenge for Rafael Moneo was to face a modern institutional building opposite two religious buildings of strong historical tradition. Most Murcia citizens still think that Moneo's building should not be located in this square, in spite of the architect's efforts.
Plaza Cardenal Belluga, s/n
30004
Murcia
Spain
José Rafael Moneo 1991-1998
The annex to the City Hall of Murcia is located in the historical center of the city, in the square Cardinal Belluga, together with the cathedral of the 16th century and the Episcopal Palace from 1768. The big design challenge for Rafael Moneo was to face a modern institutional building opposite two religious buildings of strong historical tradition. Most Murcia citizens still think that Moneo's building should not be located in this square, in spite of the architect's efforts.
Dienstag, 27. Juli 2010
Dienstag, 20. Juli 2010
Montag, 28. Juni 2010
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